Konzept nach den ich arbeite: Offene Arbeit 

Offene Arbeit bedeutet nicht…. 

• Jeder kann machen, was ihm gerade einfällt 
• von Raum zu Raum rennen 
• ein hoher Lärmpegel 
• Erzieherinnen, die keine Beziehung mehr zu den Kindern haben 
• Eltern, die ratlos dastehen und nicht wissen, wo ihr Kind gerade ist 

Dieser Zustand heißt CHAOS 
  
… und hat mit der Idee eines offenen Konzeptes, das sich an den Themen und Interessen der Kinder orientiert nichts (!) zu tun!!! 

Vorteile der Offenen Arbeit: 
  
• Die Kinder können sich frei entfalten. 
• Die Kinder können sich ihre Beschäftigung nach ihrem Tempo und ihren Interessen aussuchen. 
• Die Räumlichkeiten sind nach Funktionen eingerichtet und somit optimal genutzt. 
  
Was bedeutet also „Öffnung“ ??? 
  
Aus Sicht des Kindes: 

• ICH als Kind kann meine Themen und Interessen entdecken. 
• ICH  kann mir Erwachsene suchen, die mir dabei helfen. 
• ICH habe die Chance, dass was mir wichtig ist auszuprobieren und vor allem zu Ende zu führen. 
• WIR sind eine Gruppe von Kindern, mit den ich verhandle und die mir Grenzen aufzeigen. 

Aus Sicht der Erwachsenen: 

Wir können durch offene Arbeit: 

• Kinder gut beobachten. 
• Mit ihnen ins Gespräch kommen, 
• umso ihre Themen und Interessen mit ihnen gemeinsam zu entdecken, 
• UNS selbst zu reflektieren, die eigenen Themen zurückzustellen und einen Rollenwechsel vorzunehmen. 

LEHRENDEN werden so zur LERNENDEN 

Ziele der offenen Arbeit: 

• Bildungsanlässe schaffen, die an den Themen der Kinder orientiert sind 
• Möglichkeiten eröffnen, soziale Kompetenzen zu üben 
• Erwachsene als Vorbilder, Ansprechpartner, lustvolle Ideengeber, Mitspieler und Korrektiv erfahren 

Die neue (?) Rolle der Erzieherin: 

Die Bezugs-, Stamm- oder Bezugsgruppenerzieherin 

• Managerin 
• Beobachterin und Gesprächspartnerin 
• Ansprechpartnerin für die Eltern (Entwicklungsgespräch) 
• Strukturhelferin für den Tag des Kindes 
• Portfoliobeauftragte 

Beteiligung von Kindern kann so gelebt und aktiv in den Alltag der Kita integriert werden. 
  
Beobachtungsarbeit ist Beziehungsarbeit 

„Beobachten setzt Wahrnehmen voraus und eine gerichtete Aufmerksamkeit auf Aktivitäten und Aussagen von Mädchen und Jungen. 
Auch wenn eine Vielzahl von Beobachtungsformen, Instrumenten und Schwerpunkten existieren, so verfolgt sie doch immer nur ein Ziel: 
die Themen und Interessen der Kinder zu erkennen und festzuhalten 

Mit den Kindern ins Gespräch kommen… 

Wie gelingt es mir den Kindern Anstöße zu geben ihre Themen zu finden? 

Gesprächstechniken

• ...offene Fragen 
• ...kein Warum 
• ...Aktives Zuhören 
• ...nicht werten 

Gute Atmosphäre 

• ...Zeit nehmen… 
• ...Themen nicht bewerten… 
• ...geduldig sein… 

...Was wünsche ich mir selbst??? 

 (Perspektivwechsel)